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Step AheadDeutschsprachiger Mittelstand

stepsERP

Deutsches Mittelstands-ERP für IT-Häuser, B2B-Handel und industrienahe Dienstleistung, mit Vertrags- und Abo-Abrechnung im Standard.

Preis ab
45–180 EUR/Nutzer/Monat
Go-live
4 bis 6 Monate
Zielgruppe
25–500 Mitarbeitende
Bereitstellung
On-Premise

Prüfen Sie, ob dieses System Ihre Ausschlusskriterien übersteht, bevor Sie es in die engere Wahl nehmen.

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Überblick

stepsERP ist ein ERP-System der Step Ahead GmbH aus München, seit 1999 am Markt und heute Teil der Softengine-Gruppe, die den deutschsprachigen Mittelstand adressiert. Der Zuschnitt ist enger als bei den großen Allzwecksuiten: IT-Unternehmen, B2B-Handel und industrienahe Dienstleistung mit etwa 25 bis 500 Mitarbeitenden.

Die Besonderheit liegt im Anfang und Ende des Prozesses. stepsERP bildet die Kette von der ersten Verkaufschance über Angebot, Auftrag, Vertrag und Leistungserbringung bis zur Rechnung in einem System ab, inklusive Vertragsverwaltung, Servicekontingenten und wiederkehrender Abrechnung. Für ein Dienstleistungs- oder IT-Haus, das sonst CRM, ERP und ein eigenes Vertragswerkzeug nebeneinander betreibt, ist diese Zusammenführung das Hauptargument.

Technisch setzt das System auf Microsoft SQL Server unter Windows, wird derzeit On-Premise betrieben und unterstützt E-Rechnungen nach ZUGFeRD und XRechnung. Step Ahead positioniert es als in Deutschland entwickelt und gehostet, was für Käufer mit Anforderungen an digitale Souveränität und DSGVO-konformes Hosting zählt. Ein browserbasierter Client ist in Entwicklung. Bis der verfügbar ist, entscheidet die Betriebsart darüber, ob dieses System überhaupt auf Ihre engere Liste gehört.

Editionen und Preisstufen

Rollenbasierte Lizenzierung

Funktionale Lizenzrollen, zugeschnitten auf die Aufgaben der jeweiligen Nutzergruppe. Ein Lager- oder Servicearbeitsplatz wird also nicht wie ein vollwertiger Finanzarbeitsplatz lizenziert.

ab 45 EUR/Nutzer/Monat

Zentrale Stärken

Von der Verkaufschance bis zur Rechnung

Der Prozess beginnt bei der Opportunity, nicht erst beim Kundenstamm. Pipeline, Angebot, Auftrag, Lieferung und Rechnung liegen auf einem Datenbestand, wodurch Prognosen mit dem tatsächlichen Umsatz zusammenpassen. Genau dort laufen getrenntes CRM und ERP sonst auseinander.

Verträge und wiederkehrende Erlöse

Verträge, Servicekontingente, wiederkehrende Leistungen und deren Abrechnung sind Teil des Standards. Für IT-Dienstleister und wartungsgetriebene Geschäfte entfällt damit die im Mittelstand häufigste Zusatzlösung.

DACH-Compliance und E-Rechnung

ZUGFeRD und XRechnung für den elektronischen Rechnungsaustausch, DSGVO-Ausrichtung und Hosting in Deutschland. Für Lieferanten der öffentlichen Hand ist XRechnung Pflicht, keine Kür.

Branchenvorkonfiguration

Vorkonfigurierte Datenmodelle und Prozesse für IT-Unternehmen, B2B-Handel und industrienahe Dienstleistung statt einer leeren Suite, die erst im Projekt Form annimmt. Das verkürzt die Einführung auf die genannten 4 bis 6 Monate.

Service und Einsatzsteuerung

Serviceaufträge, Wartung und Ressourcenplanung sind im Standard abgedeckt, auch bei hohem Auftragsaufkommen. Referenzen des Anbieters nennen sechsstellige Servicevolumina pro Jahr.

Microsoft-Basis und offene Schnittstellen

SQL Server und Windows halten den Betrieb für Microsoft-affine Teams vertraut, REST-Schnittstellen und individuelle Anbindungen decken die Integration bestehender Systeme ab.

Einschränkungen und Hinweise

Derzeit nur On-Premise

Es gibt keine vom Anbieter betriebene Cloud-Variante. Ein Browser-Client ist in Entwicklung und eine Cloud-Lösung angekündigt, gekauft wird aktuell aber ein On-Premise-System mit Windows-Client.

Nur DACH

Produkt, Lokalisierungen und Support sind auf Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgerichtet. Für Rollouts außerhalb des deutschsprachigen Raums gibt es keine Hinweise.

Keine Fertigungstiefe

Produktion, Materialbedarfsplanung, Werkstattsteuerung sowie Chargen- und Prozessfertigung liegen außerhalb des Funktionsumfangs. Wer fertigt statt handelt oder Dienstleistungen erbringt, schaut besser auf proALPHA, D365 Business Central oder SAP Business One.

Keine Personalwirtschaft

Personalverwaltung und Lohnabrechnung sind nicht enthalten, was im deutschen Markt in der Regel eine Schnittstelle zu DATEV, Personio oder Vergleichbarem bedeutet.

KI ist angekündigt, nicht geliefert

Der Anbieter beschreibt KI-Funktionen als in Entwicklung. Behandeln Sie das als Roadmap-Punkt und bewerten Sie das System nach dem, was es heute kann.

Modulstärken

Finanzen & Buchhaltung

Gut

Kernfinanzwesen für den deutschen Markt, mit E-Rechnung nach ZUGFeRD und XRechnung. Lohnabrechnung ist nicht enthalten.

CRM

Gut

Integriert statt angebaut: Verkaufschancen, Aktivitäten und 360-Grad-Sicht auf demselben Datenbestand wie der Vertrieb.

Angebots- & Auftragsmanagement

Gut

Angebot, Auftrag und Rechnung als durchgehende Kette ab der ersten Verkaufschance.

Vertragsverwaltung

Gut

Verträge, Servicekontingente und wiederkehrende Abrechnung im Standard. Die stärkste Seite des Produkts.

Service & Wartung

Gut

Serviceaufträge, Einsatzsteuerung und Wartung, ausgelegt auf hohe Auftragszahlen.

Projektmanagement

Gut

Projekt- und Ressourcenplanung für Dienstleister, mit Anbindung an die Fakturierung.

Einkauf

Gut

Beschaffungs- und Lieferantenprozesse, verzahnt mit Lager und Finanzwesen.

Lager & Bestand

Gut

Lagerverwaltung für den B2B-Handel. Hinweise auf weitergehende Automatisierung wie Robotik oder Pick-by-Voice fehlen.

Berichtswesen

Basis

Auswertungen auf dem operativen Datenbestand. Keine eigene Analyseplattform im Sinne von Power BI oder SAP Analytics Cloud.

Fertigung (MRP)

Nicht verfügbar

Nicht Bestandteil des Produkts. Keine Stücklisten, keine Bedarfsplanung, keine Fertigungsaufträge.

Personalwesen

Nicht verfügbar

Nicht enthalten. Erfordert DATEV, Personio oder ein vergleichbares Drittsystem.

E-Commerce

Nicht verfügbar

Kein eigener Shop. Für die Anbindung eines bestehenden Shops stehen REST-Schnittstellen bereit.

Implementierung

Vorgehen nach bewährten Verfahren auf Basis vorkonfigurierter Branchenprozesse statt einer leeren Konfiguration. Genau das hält typische Projekte im Rahmen von 4 bis 6 Monaten. Die Einführung leistet der Anbieter mit seiner Gruppe, nicht ein breiter Partnermarkt.

Implementierungsphasen

1

Analyse — Anforderungen aufnehmen und auf den Branchenstandard abbilden

2

Bewährte Prozesse — die vorkonfigurierten Abläufe übernehmen, Abweichungen bewusst entscheiden

3

Konfiguration — System entlang der abgestimmten Prozesse einrichten

4

Migration — Stammdaten und Eröffnungsbilanzwerte übernehmen

5

Go-live — Umstellung mit Begleitung während des Wechsels

6

Laufender Support — kontinuierliche Betreuung nach dem Go-live

Partner-Ökosystem: Einführung, Support und Entwicklung kommen von Step Ahead und der Softengine-Gruppe, nicht über einen Drittanbietermarkt. Das bedeutet einen Vertragspartner, kurze Wege und dieselben Leute, die das Produkt entwickeln, auch bei der Einführung.

KI und Innovation

In Entwicklung — der Anbieter beschreibt KI-Funktionen zur einfacheren Bedienung, heute gibt es dazu nichts Bewertbares im Produkt

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Häufig gestellte Fragen

Gibt es stepsERP in der Cloud?

Derzeit nicht. stepsERP wird On-Premise mit Windows-Client betrieben. Step Ahead entwickelt einen browserbasierten Client und hat eine Cloud-Lösung angekündigt, verfügbar ist zum jetzigen Zeitpunkt beides nicht. Wenn Cloud-Betrieb Pflicht ist, lassen Sie sich vor der engeren Auswahl einen datierten Fahrplan zusagen.

Unterstützt stepsERP die E-Rechnung?

Ja. Das System erstellt, versendet und verarbeitet elektronische Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD. Damit sind die Anforderung im Geschäft mit der öffentlichen Hand und die E-Rechnungspflicht im B2B abgedeckt.

Eignet sich stepsERP für Fertigungsunternehmen?

Nein. Es gibt keine Materialbedarfsplanung, keine Fertigungsaufträge und keine Werkstattsteuerung. Das Produkt zielt auf IT-Unternehmen, B2B-Handel und industrienahe Dienstleistung. Fertiger derselben Größenordnung schauen besser auf proALPHA, D365 Business Central oder SAP Business One.

Was kostet stepsERP?

Der Anbieter nennt 45 bis 180 EUR pro Nutzer und Monat je nach Lizenzrolle sowie 20.000 bis 50.000 EUR für eine typische Einführung über 4 bis 6 Monate. Lizenziert wird rollenbasiert, der tatsächliche Durchschnitt hängt daher stärker vom Mix der Nutzertypen ab als von der genannten Spanne.

Wer steht hinter stepsERP?

Die Step Ahead GmbH mit Sitz in München, seit 1999 am Markt. Das Unternehmen gehört zur Softengine-Gruppe, die den deutschsprachigen Mittelstand adressiert und gruppenweit über 2.800 Kundenunternehmen sowie 75.000 Nutzer angibt.