ERP Pilot
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proALPHAMittelstand (Schwerpunkt DACH)

proALPHA ERP

Fertigungsspezialist aus dem DACH-Raum mit tiefer Serienfertigung, integrierter Feinplanung (APS) und enger MES-Anbindung an die Werkstatt.

Preis ab
80 bis 150 $ pro Nutzer und Monat
Go-live
4 bis 9 Monate
Zielgruppe
50 bis 2.000 Mitarbeiter
Bereitstellung
Cloud

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Überblick

proALPHA ist ein ERP-System für den fertigenden Mittelstand, mit klarem Schwerpunkt auf dem DACH-Raum. Das Unternehmen wurde 1994 in Rheinland-Pfalz gegründet und betreut heute über 8.000 Kunden, überwiegend aus Maschinenbau, Automotive-Zulieferung, Metallverarbeitung, Kunststofftechnik und Elektronikfertigung.

Die eigentliche Stärke liegt in der Verzahnung von Fertigungssteuerung und ERP. proALPHA bringt eine eigene Feinplanung (APS) mit, bindet MES-Systeme für die Betriebsdatenerfassung direkt an und beherrscht die Produktionsplanung, die im deutschen Maschinenbau tatsächlich gebraucht wird: mehrstufige Stücklisten, Variantenkonfiguration und Auftragsfertigung bis hin zur Einzelfertigung nach Kundenzeichnung.

Betrieben wird das System wahlweise im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud. In die DACH-Lokalisierung ist erkennbar Arbeit geflossen: HGB-Abschluss, GoBD-konforme Belegarchivierung, ELSTER-Anbindung sowie die schweizerischen und österreichischen Besonderheiten sind abgedeckt. Über Zukäufe wie ENIT (Energiemanagement) und Soulware (KI) baut proALPHA sein Technologieportfolio aus, ohne den Fertigungsfokus aufzugeben.

Editionen und Preisstufen

proALPHA Cloud

Vollständig gehostetes proALPHA ERP mit betreuter Infrastruktur, automatischen Updates und Abonnementpreisen. Funktional identisch mit der On-Premise-Variante, aber mit deutlich weniger IT-Aufwand im Haus.

100 bis 150 $ pro Nutzer und Monat

proALPHA On-Premise

Betrieb im eigenen Rechenzentrum, wahlweise als Kauflizenz oder im Abonnement. Volle Kontrolle über Infrastruktur, Upgrade-Termine und Anpassungen. Im DACH-Mittelstand nach wie vor die bevorzugte Variante.

80 bis 130 $ pro Nutzer und Monat oder Kauflizenz

Zentrale Stärken

Tiefe Serien- und Einzelfertigung

Vollständige Produktionsplanung für anspruchsvolle Stückfertigung: mehrstufige Stücklisten, Variantenkonfiguration, Einzelfertigung nach Kundenzeichnung, Auftragsfertigung und Serienfertigung. Von deutschen Ingenieuren für deutsche Fertigungsstandards gebaut, und das merkt man dem Funktionsumfang an.

Integrierte Feinplanung (APS)

Eigene APS-Engine mit Planung gegen begrenzte Kapazitäten, restriktionsbasierter Terminierung, grafischer Plantafel und Was-wäre-wenn-Simulation. Im Mittelstand erspart das in den meisten Fällen ein separates Planungswerkzeug.

MES-Anbindung an die Werkstatt

Enge Kopplung an MES-Systeme für die Betriebsdatenerfassung in Echtzeit: Maschinendaten, Arbeitszeiten, Qualitätsprüfungen und Fertigungsfortschritt. Damit entsteht ein geschlossener Regelkreis, in dem sich Soll und Ist bis auf Arbeitsgangebene vergleichen lassen.

Ausgereifte DACH-Lokalisierung

Auf die regulatorischen Anforderungen im deutschsprachigen Raum zugeschnitten: Abschluss nach HGB und IFRS, GoBD-konforme digitale Belegarchivierung, ELSTER-Übermittlung, Schweizer QR-Rechnung und Anbindung an FinanzOnline in Österreich. Die Prozesse des Mittelstands sind hier erkennbar verstanden.

Energiemanagement (ENIT)

Integriertes Energiemanagement aus der ENIT-Übernahme, um den Verbrauch über die Produktionsstandorte hinweg zu erfassen, auszuwerten und zu senken. Für die ESG-Berichterstattung und die Kostensteuerung in der europäischen Fertigung gewinnt das spürbar an Bedeutung.

Einschränkungen und Hinweise

Außerhalb des DACH-Raums kaum präsent

Partnernetz, Lokalisierungen und Kundenbasis konzentrieren sich stark auf den deutschsprachigen Raum und Teile Westeuropas. Wer Standorte in Nordamerika oder Asien betreibt, findet dort wenig lokale Betreuung und deutlich weniger länderspezifische Lokalisierungen.

Keine Prozessfertigung

proALPHA ist auf Stückfertigung ausgelegt. Rezepturverwaltung, Chargenfertigung und Wirkstoffrechnung fehlen. Unternehmen aus Chemie, Lebensmittel oder Pharma sind mit Sage X3 oder QAD besser bedient.

Schwaches Projektgeschäft

Eine einfache Projektverwaltung ist vorhanden, für projektgetriebene Unternehmen oder Professional Services reicht sie aber nicht. Ressourcenplanung, Leistungserfassung und Projektabrechnung liegen deutlich hinter Unit4 oder Sage Intacct zurück.

International dünnes Partnernetz

Im DACH-Raum ist das Partnernetz belastbar, außerhalb davon sehr dünn. Das schränkt die Auswahl bei internationaler Expansion ein und verkleinert den Kreis verfügbarer Fachkräfte außerhalb des deutschsprachigen Marktes erheblich.

KI-Funktionen noch am Anfang

proALPHA investiert in KI, unter anderem über die Soulware-Übernahme, die nativen Funktionen sind aber noch überschaubar. Kein KI-Assistent, wenig vorausschauende Analytik und im Vergleich zu SAP, Microsoft oder Oracle einfache Automatisierung.

Modulstärken

Finanzen & Buchhaltung

Gut

Hauptbuch, Kreditoren, Debitoren, Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung, HGB und IFRS, Mehrwährungsfähigkeit. Für den DACH-Mittelstand solide, mit starker lokaler Compliance.

Stückfertigung

Führend

Mehrstufige Stücklisten, Variantenkonfiguration, Einzel- und Auftragsfertigung, Fertigungsaufträge, Werkstattsteuerung. Kernstärke und das eigentliche Unterscheidungsmerkmal.

Produktionsplanung / Feinplanung (APS)

Führend

Eigene Feinplanung mit begrenzten Kapazitäten, restriktionsbasierter Terminierung, grafischer Plantafel und Simulation. Im DACH-Mittelstand führend.

Qualitätsmanagement

Gut

Prüfplanung, Qualitätslenkung, Fehlermanagement, CAPA, Zeugnisverwaltung. Für Fertigungsanforderungen gut geeignet.

Einkauf

Gut

Bestellungen, Lieferantenverwaltung, Rahmenverträge, Freigabe-Workflows, Lieferantenbewertung.

Vertrieb

Gut

Angebote, Kundenaufträge, Variantenkonfigurator, Preisfindung, Lieferterminierung, Fakturierung.

Lagerverwaltung

Gut

Mehrlagerfähigkeit, Lagerplatzverwaltung, Barcode-Erfassung, Bestandsführung, Kommissionierung und Versand.

Lieferkette

Gut

Materialbedarfsplanung, Bedarfsermittlung, Lieferantenanbindung, Absatzplanung. Für den fertigenden Mittelstand ausreichend.

MES-Anbindung

Führend

Betriebsdatenerfassung in Echtzeit, Maschinenanbindung, Zeiterfassung, Fertigungsüberwachung. Geschlossener Regelkreis mit der Produktionsplanung.

CRM

Basis

Einfache Kontakt-, Chancen- und Aktivitätenverwaltung. Für anspruchsvolle Vertriebsprozesse setzen die meisten Kunden ein eigenes CRM ein.

Berichtswesen & Analyse

Gut

Integriertes Berichtswesen mit Dashboards, OLAP-Auswertungen und Management-Cockpits. Power-BI-Anbindung verfügbar.

Personalwesen

Basis

Grundlegende Mitarbeiterstammdaten und Aufbauorganisation. Vollwertiges Personalmanagement erfordert eine Drittlösung.

Dokumentenmanagement

Gut

Integriertes DMS mit GoBD-Konformität, Versionierung, Workflow-Steuerung und revisionssicherer Archivierung. Für die deutschen Aufbewahrungspflichten wichtig.

Implementierung

proALPHA-Projekte folgen einem strukturierten Vorgehen, das auf fertigende Unternehmen im DACH-Raum zugeschnitten ist. Die Umsetzung übernimmt entweder die hauseigene Beratung von proALPHA oder ein zertifizierter Partner mit Fertigungserfahrung. Charakteristisch ist, dass Prozessoptimierung und Lean-Prinzipien parallel zur Systemkonfiguration mitlaufen und nicht erst danach betrachtet werden.

Implementierungsphasen

1

Analyse: Anforderungsaufnahme, Prozessaufnahme, Soll-Ist-Abgleich, Projektzuschnitt und Ressourcenplanung

2

Konzept: Lösungsdesign, Migrationsstrategie für die Daten, Integrationsarchitektur, Spezifikation der Anpassungen

3

Realisierung: Systemkonfiguration, Aufsetzen der Feinplanung, MES-Anbindung, Datenmigration, Eigenentwicklungen, Berichtswesen

4

Test: Modultests, Integrationstests, Anwendertests, Validierung der Feinplanung, Prüfung der MES-Verbindung, Lasttests

5

Go-live: Anwenderschulung, Cutover-Planung, Produktivsetzung, Datenprüfung, optionaler Parallelbetrieb

6

Optimierung: Hypercare über 4 bis 8 Wochen, Nachjustierung der Feinplanung, Prozessverbesserung, Aktivierung weiterführender Funktionen

Partner-Ökosystem: Belastbares, klar auf den DACH-Raum ausgerichtetes Partnernetz mit ausgeprägter Fertigungserfahrung. Einen erheblichen Teil der Projekte setzt proALPHA über die eigene Beratungsorganisation um. Zu den wichtigsten Partnern zählen regionale Systemhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Außerhalb des DACH-Raums und Westeuropas ist die Abdeckung sehr dünn.

KI und Innovation

Soulware-Übernahme: KI-gestützte Absatzprognose und Produktionsoptimierung, Integration läuft noch
ENIT-Energiemanagement mit KI-basierter Verbrauchsanalyse
Einfache Workflow-Automatisierung und regelbasierte Benachrichtigungen
proALPHA Landa als Low-Code-Plattform für die Prozessautomatisierung
Die KI-Roadmap zieht spürbar an, die nativen Funktionen sind gegenüber SAP oder Microsoft aber noch am Anfang

Kostenschätzung

ERP-TCO-Rechner

Schätzen Sie Ihre Gesamtbetriebskosten über 3 Jahre

proALPHA
Nutzer
5501002505001.0002.000

Geschätzte Gesamtbetriebskosten über 3 Jahre

proALPHA
366.000 EUR bis 934.000 EUR
Lizenzen 59%
Einführung 25%
Schulung & Change 6%
Laufender Betrieb 10%
proALPHA: 102 EUR bis 259 EUR pro Nutzer/Monat, all-in

Effektive Kosten pro Nutzer inklusive Einführung, Schulung und laufendem Betrieb, verteilt über 3 Jahre.

Diese Schätzung beruht auf typischen Projekten im Mittelstand. Die tatsächlichen Kosten hängen von Modulen, Nutzerarten, Verhandlung, Aufwand der Datenmigration, Zahl der Schnittstellen und Aktionsangeboten der Anbieter ab. Holen Sie immer verbindliche Angebote Ihrer Short-List ein. Herstellerpreise werden in US-Dollar veröffentlicht und hier zum Kurs 1 USD = 0,92 EUR umgerechnet (Stand August 2026). Anbieter kalkulieren regional, ein konkretes Angebot in Euro kann daher abweichen.

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Quick Fit Summary, 27 EUR

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Häufig gestellte Fragen

Ist proALPHA auch außerhalb Deutschlands einsetzbar?

Ja, aber mit Einschränkungen. proALPHA hat Kunden in Österreich, der Schweiz, Frankreich und weiteren europäischen Ländern und baut das internationale Geschäft aus. Partnernetz, Lokalisierungen und Support sind jedoch klar im DACH-Raum am stärksten. Wer nennenswerte Standorte in Nordamerika oder Asien betreibt, findet dort deutlich weniger lokale Unterstützung als bei SAP, Microsoft oder Oracle.

Worin unterscheidet sich proALPHA von SAP Business One?

proALPHA geht in der Fertigung erheblich tiefer: eigene Feinplanung, MES-Anbindung und anspruchsvolle Variantenkonfiguration, die SAP Business One so nicht bietet. SAP Business One ist dafür breiter aufgestellt, international verfügbar, hat das größere Partnernetz und unterstützt den Mehrländerbetrieb besser. Für Fertiger im DACH-Raum mit hohem Anspruch an die Produktionstiefe ist proALPHA die passendere Wahl, für international skalierende Unternehmen SAP Business One.

Bringt proALPHA eine eigene Feinplanung mit?

Ja. proALPHA enthält eine eigene APS-Engine mit Planung gegen begrenzte Kapazitäten, restriktionsbasierter Terminierung, grafischer Plantafel und Was-wäre-wenn-Simulation. In den meisten Mittelstandsszenarien erübrigt das ein separates Planungswerkzeug eines Drittanbieters. Gegenüber SAP Business One oder D365 Business Central ist das ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal.

Beherrscht proALPHA Einzelfertigung nach Kundenzeichnung?

Ja. proALPHA unterstützt die Einzelfertigung mit Variantenkonfiguration, projektbezogener Stücklistenverwaltung, Verzahnung von Konstruktion und Fertigung sowie auftragsbezogenen Konstruktionsänderungen. Im Kundenkreis aus Maschinenbau und Industrieausrüstung im DACH-Raum ist das der Regelfall. Die Feinplanung berücksichtigt dabei dynamische Durchlaufzeiten und Kapazitätsanpassungen.