Eine DATEV-Schnittstelle im ERP übergibt Ihre Buchungen, Personenkonten und Belege so an die Steuerkanzlei, dass diese sie ohne Nacherfassung in DATEV übernehmen kann. Nur vier der 16 Systeme, die unser DACH-Vergleich derzeit bewertet, dokumentieren dafür einen eigenen Export des Herstellers: proALPHA, Odoo Enterprise, SAP Business One und Sage X3. Bei Business Central, Dynamics 365 Finance & SCM und NetSuite wird die Schnittstelle als App eines Drittanbieters angeboten, bei den übrigen fanden wir keine öffentliche Herstellerquelle. Das heißt nicht, dass diese Systeme nicht an DATEV angebunden werden können. Es heißt, dass Sie im Auswahlprojekt nach Lieferant, Lizenz und Umfang der Schnittstelle fragen müssen.

Dieser Vergleich stützt sich ausschließlich auf Dokumentation der Hersteller und auf den DATEV-Marktplatz, geprüft am 2. November 2026. Dazu kommen Daten aus dem Quiz von ERP Pilot: wie oft Teilnehmer des deutschsprachigen Quiz HGB angeben und welche Systeme bei ihnen vorne liegen.

Was ist eine DATEV-Schnittstelle im ERP?

Eine DATEV-Schnittstelle ist die Funktion, mit der ein ERP Daten der Finanzbuchhaltung im Format von DATEV ausgibt. Viele Steuerkanzleien in Deutschland arbeiten mit DATEV und übernehmen Ihre Buchungen für Umsatzsteuer-Voranmeldung, Jahresabschluss und Steuererklärungen in ihr eigenes System. Ohne Schnittstelle bleibt nur der Ausdruck von Journalen oder eine Tabelle, aus der jemand in der Kanzlei die Buchungen nacherfasst.

DATEV unterscheidet zwei Wege. Beim DATEV-Format erzeugt das ERP eine Datei, die Sie oder die Kanzlei einlesen. Bei den Datenservices übertragen Programme von Marktplatz-Partnern die Daten online an DATEV. Welche Schnittstelle zu Ihrer Software passt, steht laut DATEV auf der Seite der Software im DATEV-Marktplatz im Abschnitt „Schnittstellen“. Ist Ihr ERP dort nicht gelistet, verweist DATEV auf das Developer-Portal oder auf eine Anfrage beim Softwarehersteller.

Was DATEV bei einer Schnittstelle prüft, und was nicht

Auf den Seiten der Marktplatz-Partner schreibt DATEV: „DATEV prüft das fehlerfreie Einlesen der Output-Datei in die DATEV-Software. Insbesondere prüft DATEV nicht, ob die im Hersteller-Produkt verarbeiteten Daten fachlich korrekt übergeben werden.“ Ein Eintrag im Marktplatz bestätigt also das Format, nicht die richtige Kontierung.

Welche Daten braucht Ihr Steuerberater aus dem ERP?

Mindestens die Buchungen des Zeitraums mit Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel und Belegnummer. Dazu kommen in der Regel die Stammdaten der Debitoren und Kreditoren und, immer häufiger, die Belegbilder. Was genau übergeben werden kann, hängt vom gewählten Weg ab: Der Buchungsdatenservice überträgt laut DATEV Buchungen, Stammdaten der Personenkonten, Zahlungsbedingungen und Belegbilder, die in DATEV Unternehmen online mit dem Buchungssatz verknüpft werden. DATEV weist darauf hin, dass der Umfang je Software unterschiedlich sein kann.

  • Buchungen. Der Kern jeder Schnittstelle. Klären Sie mit der Kanzlei, ob nur festgeschriebene Buchungen übergeben werden und in welchem Rhythmus, monatlich zur Umsatzsteuer-Voranmeldung oder einmal zum Abschluss.
  • Personenkonten. Debitoren und Kreditoren mit Namen und Adresse. Fehlen sie, sieht die Kanzlei nur Kontonummern. proALPHA exportiert laut seiner Dokumentation zur Version 8 keine Stammdaten, Odoo legt sie als eigene Dateien in den Export.
  • Belege. Rechnungen als Bild oder PDF, verknüpft mit der Buchung. Bei Odoo kommen sie als eigener Export (DATEV ATCH), der über das Programm DATEV Belegtransfer hochgeladen wird (Odoo-Dokumentation).
  • Kontenrahmen und Nummernlogik. SKR 03 oder SKR 04, die Länge der Sachkonten und die DATEV-Automatikkonten. Diese Festlegungen treffen Sie zusammen mit der Kanzlei, bevor das ERP konfiguriert wird.
  • Berater- und Mandantennummer. Sie stammen von der Kanzlei und gehören in die Einrichtung der Schnittstelle, so beschreibt es etwa die Hilfe von Sage X3.

Kernaussage

Fragen Sie nicht, ob ein ERP „DATEV kann“, sondern welche Daten es übergibt (Buchungen, Personenkonten, Belege) und auf welchem Weg. Eine Schnittstelle nur für Buchungen kann für Ihre Kanzlei genügen, oder eben nicht.

Datei oder Datenservice: Welcher Weg passt?

Beide sind gängig, die Kanzlei entscheidet mit. Die Datei im DATEV-Format ist der einfache Weg: Das ERP erzeugt sie, jemand schickt sie an die Kanzlei, die Kanzlei liest sie ein. Die Datenservices übertragen online und sparen den Dateiversand, setzen aber einen Partner im DATEV-Marktplatz und eine Freischaltung bei DATEV voraus. Auf den Marktplatz-Seiten beschreibt DATEV unter anderem diese Schnittstellen (Beispiel eines Marktplatz-Eintrags):

  • DATEV-Format: strukturierte Buchungsdaten per Datei, in Kanzleien meist Buchungsstapel genannt.
  • Buchungsdatenservice: strukturierte Buchungsdaten und die zugehörigen digitalen Belege online, übernommen als Buchungssätze in die Rechnungswesen-Programme von DATEV. Im DATEV-Shop ist der Dienst mit „ab 1,36 €“ pro Monat ausgewiesen.
  • Belegbilderservice Rechnungswesen: digitale Belege an DATEV Unternehmen online, ohne Buchungen.
  • Rechnungsdatenservice 1.0: Belegdaten oder Belege, die in DATEV als Buchungsvorschläge ankommen. Die Kanzlei bucht dann selbst.

Für die ERP-Auswahl zählt vor allem eine Unterscheidung: Buchen Sie selbst im ERP und die Kanzlei übernimmt fertige Buchungen, oder bucht die Kanzlei auf Basis Ihrer Belege? Im ersten Fall brauchen Sie einen Buchungsexport, im zweiten reicht oft der Belegweg. Ein ERP, in dem Sie ohnehin buchen, sollte den Buchungsexport liefern.

Welche ERP-Systeme liefern den DATEV-Export ab Werk?

Vier von 16. Wir haben am 2. November 2026 für jedes aktive System unseres DACH-Vergleichs die Dokumentation des Herstellers und den DATEV-Marktplatz durchsucht, nicht Partnerblogs. SAP Business ByDesign fehlt, weil SAP den Neuvertrieb eingestellt hat.

SystemDATEV-AnbindungQuelle und Einschränkungen
proALPHAVom Hersteller dokumentiertExport nach DATEV aus der Finanzbuchhaltung, lizenzpflichtige Softwareoption; laut Dokumentation ohne Stammdatenexport (proALPHA-Dokumentation, Version 8)
OdooVom Hersteller dokumentiertNur Enterprise: Exporte DATEV DATA (Buchungen und Personenkonten) und DATEV ATCH (Belege) aus dem Hauptbuch (Odoo-Dokumentation)
SAP Business OneVom Hersteller dokumentiertSAP-Add-on „DATEV FI interface“ (SAP-Hilfe, SAP-Leitfaden zu Release 9.3); aktueller Release nicht geprüft
Sage X3Vom Hersteller dokumentiertDATEV-Export im DATEV-ASCII-Format, nur mit deutscher Legislation und separatem Lizenzschlüssel von Sage (Sage-X3-Hilfe)
Dynamics 365 Business CentralÜber App eines DrittanbietersKein DATEV-Export im Microsoft-Standard gefunden; Apps von Drittanbietern, etwa 365Performance DATEV auf dem DATEV-Marktplatz
Dynamics 365 Finance & SCMÜber App eines DrittanbietersMicrosoft dokumentiert die GoBD-Prüferdatei (Microsoft Learn), keinen DATEV-Export; Konnektoren von Drittanbietern, etwa der DATEV Connector von inway systems im Microsoft-Marktplatz
Oracle NetSuiteÜber App eines DrittanbietersOracle listet den DATEV Connector des Drittanbieters fybu (NetSuite-Hilfe); die deutsche Lokalisierung nennt DATEV nicht (NetSuite-Hilfe)
SAP S/4HANA Cloud Public Edition, Private Edition, On-PremiseNicht belegtKeine öffentliche SAP-Dokumentation zu einem DATEV-Export gefunden
Oracle Fusion Cloud ERPNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden
IFS CloudNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden
Infor CloudSuiteNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden
Epicor KineticNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden
QAD Adaptive ERPNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden
Unit4 ERPNicht belegtKeine Herstellerquelle gefunden

Quellen: Herstellerdokumentation und Einträge im DATEV-Marktplatz, in jeder Zeile verlinkt, geprüft am 02.11.2026. „Nicht belegt“ heißt, dass wir keine öffentlich abrufbare Quelle des Herstellers zu einem DATEV-Export gefunden haben. Es heißt nicht, dass das System es nicht kann: Viele Anbieter lösen die Anbindung über Partner oder dokumentieren sie hinter einem Kundenlogin.

Auch „vom Hersteller dokumentiert“ heißt nicht „ohne Aufpreis und ohne Lücken“. Odoo liefert den Export nur in Enterprise; in Community fehlt er, wie unser Vergleich Odoo Community oder Enterprise zeigt. Bei proALPHA und Sage X3 erfordert der Export eine eigene Lizenz. Die öffentlich abrufbare SAP-Dokumentation zum DATEV-Add-on von SAP Business One, die wir gefunden haben, betrifft die Releases 9.0 bis 9.3; ob es im aktuellen Release unverändert enthalten ist, haben wir nicht geprüft. Bei SAP S/4HANA ist das Ergebnis am auffälligsten: Für ein System, das in vielen Auswahlprojekten im Mittelstand auf der Shortlist steht, fanden wir keine öffentliche SAP-Quelle, die einen DATEV-Export beschreibt.

Warum wir keine Partnerangaben verwenden

Viele Implementierungspartner werben mit einer eigenen DATEV-Erweiterung für ein System. Das kann eine gute Lösung sein, ist aber nicht der Standard des Herstellers, hat eine eigene Lizenz und eine eigene Wartung. Apps von Drittanbietern führen wir nur, wenn der ERP-Hersteller sie selbst nennt oder sie im DATEV-Marktplatz oder im Marktplatz des ERP-Herstellers gelistet sind.

Wie oft liegt bei HGB-Anwendern ein System ohne Herstellerexport vorne?

In etwa der Hälfte der Fälle. 41 von 49 Durchläufen im deutschsprachigen Quiz von ERP Pilot zwischen dem 30. April und dem 2. November 2026 nannten HGB als Rechnungslegung (84 %). Wir haben diese 41 Antwortsätze mit dem aktuellen Scoring von ERP Pilot neu bewertet und geprüft, auf welchem Weg der Spitzenreiter an DATEV angebunden wird. Bei 20 (49 %) war es ein System mit Export des Herstellers, davon 15-mal proALPHA. Bei 11 lag ein System vorne, das DATEV über eine App anbindet, bei 10 eines ohne öffentliche Herstellerquelle, vor allem SAP S/4HANA und IFS Cloud.

DATEV-Anbindung des Spitzenreiters in 41 Quiz-Durchläufen mit HGB
Export vom Hersteller dokumentiert20 von 41App eines Drittanbieters11 von 41Keine Herstellerquelle gefunden10 von 41
DATEV-Anbindung des Spitzenreiters in 41 Quiz-Durchläufen mit HGB
Durchläufe, in denen ein System mit dieser Anbindung auf Platz 1 lag
Export vom Hersteller dokumentiert20 von 41
App eines Drittanbieters11 von 41
Keine Herstellerquelle gefunden10 von 41

Quelle: Quiz-Daten von ERP Pilot, deutsche Version, 30.04. bis 02.11.2026, n = 41 Durchläufe mit Antwort HGB auf die Frage zur Rechnungslegung, mit dem Scoring vom 02.11.2026 neu bewertet. Zuordnung der Anbindung nach der Tabelle oben. Selbstselektierte Stichprobe von Personen in der ERP-Auswahl, keine Marktumfrage.

Betrachtet man die ersten drei Plätze statt nur den ersten, enthält die Auswahl in 26 von 41 Durchläufen mindestens ein System mit Export des Herstellers. Nur in 4 Durchläufen standen ausschließlich Systeme ohne Herstellerquelle oben. Das Scoring von ERP Pilot bewertet DATEV nicht als eigenes Kriterium; die Zahlen zeigen, wie oft die Frage in einer realistischen Shortlist offen bleibt, wenn Sie sie nicht stellen.

Was kostet eine DATEV-Schnittstelle als Zusatz-App?

Bei Business Central (Cloud), wo die Schnittstelle als App angeboten wird, einige hundert bis gut tausend Euro im Jahr. Die Hersteller der Apps setzen ihre Preise selbst fest. Zwei Beispiele mit veröffentlichten Preisen, Stand 2. November 2026, zzgl. MwSt.:

Jahreskosten einer DATEV-App für Business Central (Cloud)
365Performance DATEV, Einstiegspreisab 468 €SIEVERS, unter 6 Vollnutzer600 €SIEVERS, 6 bis 10 Vollnutzer720 €SIEVERS, 11 bis 30 Vollnutzer1.080 €SIEVERS, ab 31 Vollnutzer1.320 €
Jahreskosten einer DATEV-App für Business Central (Cloud)
Veröffentlichter Preis pro Jahr, zzgl. MwSt.
365Performance DATEV, Einstiegspreisab 468 €
SIEVERS, unter 6 Vollnutzer600 €
SIEVERS, 6 bis 10 Vollnutzer720 €
SIEVERS, 11 bis 30 Vollnutzer1.080 €
SIEVERS, ab 31 Vollnutzer1.320 €

Quellen: DATEV-Marktplatz, 365Performance DATEV (ab 39 € pro Monat, hier aufs Jahr hochgerechnet, oder 1.500 € einmalig) und dms-sys.de, SIEVERS DATEV-Schnittstelle (Komplettlösung mit Buchungsdatenservice), beide abgerufen am 02.11.2026. Vollnutzer sind Essentials-, Premium- und Device-Lizenzen.

Ins Verhältnis gesetzt: Business Central Essentials kostet laut Microsoft-Preisliste 69,30 € pro Nutzer und Monat, für zehn Vollnutzer also 8.316 € im Jahr. Die SIEVERS-App für diese Größe kostet 720 €, also 8,7 % der Lizenzkosten. Für Business Central On-Premise nennt derselbe Anbieter 3.200 € einmalig für den Standardexport plus eine jährliche Update-Gebühr von 19 % des Kaufpreises, also 608 €. Was Business Central insgesamt kostet, einschließlich weiterer Apps, steht auf unserer Seite zu den Preisen von Dynamics 365 Business Central.

Bei den Systemen mit Export des Herstellers steckt der Preis in der Lizenz: bei Odoo im Enterprise-Abonnement, bei proALPHA und Sage X3 in einer eigenen Lizenzposition, deren Preis die Hersteller nicht veröffentlichen. Lassen Sie sich diese Position im Angebot ausweisen. Einen Überblick über die Lizenzkosten aller Systeme gibt der ERP-Preisvergleich für den DACH-Raum.

Woran scheitert die Übergabe an DATEV in der Praxis?

Selten am Format, meistens an der Buchungslogik. In DATEV wird mit Steuerschlüsseln (BU-Schlüsseln) und Automatikkonten gebucht, viele ERP-Systeme buchen Nettobetrag und Steuer in getrennten Zeilen. Die Schnittstelle muss das übersetzen, und das gelingt nur, wenn die Konten im ERP passend eingerichtet sind. Die Herstellerdokumentation nennt dazu konkrete Bedingungen:

  • Ein Steuersatz je Konto. Die Hilfe von Sage X3 rät, auf einem Sachkonto nicht mit unterschiedlichen Steuersätzen zu buchen, und verlangt für jeden verwendeten Steuersatz einen eigenen Steuercode.
  • DATEV-Logik schon bei der Erfassung. Laut der Hilfe von Sage X3 ändert der DATEV-Export in bestehenden Installationen in der Regel die Art, wie gebucht wird, und ein Export im DATEV-Format ist erst für Perioden nach dieser Umstellung möglich. Wer die Schnittstelle nachträglich einschaltet, kann frühere Perioden also nicht im DATEV-Format exportieren.
  • Zuordnung der Steuerschlüssel und Automatikkonten. proALPHA und Sage X3 verlangen, dass jeder Steuercode im ERP einem DATEV-Steuerschlüssel zugeordnet wird und die Automatikkonten gekennzeichnet werden.
  • Belege nur aus dem richtigen Prozess. Odoo übergibt Belege nur, wenn Ausgangsrechnungen über die Senden-Funktion erzeugt und Eingangsrechnungen per E-Mail-Alias oder Upload erfasst wurden (Odoo-Dokumentation).
  • Kontonummern. Sage X3 verlangt numerische DATEV-Kontonummern, auch für Personenkonten. Wer im ERP alphanumerische Debitorennummern führt, braucht eine Zuordnung.

Kernaussage

Entscheidend ist ein Probeexport für einen vollständigen Monat: Die Kanzlei liest ihn in DATEV ein und gleicht ihn mit der Summen- und Saldenliste des ERP ab. Planen Sie diesen Test vor dem Go-live ein, nicht danach.

Welche Fragen gehören in die ERP-Ausschreibung?

Mit diesen sechs Fragen unterscheiden Sie eine belastbare DATEV-Anbindung von einem bloßen Häkchen im Datenblatt:

  1. Wer liefert die Schnittstelle? Der Hersteller im Standard, der Hersteller als Zusatzlizenz oder ein Drittanbieter. Lassen Sie sich den Namen der Lösung und die Lizenzposition nennen.
  2. Welche Daten werden übergeben? Buchungen, Personenkonten, Belege, und ob auch Importe aus DATEV möglich sind, etwa Buchungen der Kanzlei zurück ins ERP.
  3. Datei oder Datenservice? Welche DATEV-Schnittstelle genau, und ist die Lösung im DATEV-Marktplatz gelistet?
  4. Wie werden Steuerschlüssel und Automatikkonten abgebildet? Lassen Sie sich die Einrichtung an Ihrem Kontenrahmen zeigen, SKR 03 oder SKR 04.
  5. Wer pflegt die Schnittstelle bei Updates? Bei Cloud-Systemen mit halbjährlichen Releases ist das die wichtigste Frage an jede App eines Drittanbieters.
  6. Was sagt Ihre Kanzlei? Stimmen Sie den Weg mit der Kanzlei ab, bevor Sie sich festlegen. Sie liest die Daten ein und kennt typische Fehler aus anderen Mandaten.

Die DATEV-Anbindung gehört damit neben HGB, GoBD und der E-Rechnung zu den Muss-Kriterien einer Ausschreibung in Deutschland. In welcher Reihenfolge Sie die übrigen Entscheidungen treffen, beschreibt unser Leitfaden zur ERP-Auswahl, und wann die Umstellung mit der Kanzlei abgestimmt sein muss, unser Ratgeber zur ERP-Einführung.